Tembo Gold meldet bei vorläufigen metallurgischen Tests Goldgewinnungsraten von 90 bis 95 %

10. Juli 2012

Tembo Gold Corp. (TSX VENTURE:TEM) (FRANKFURT:T23) („Tembo“ oder das „Unternehmen“) freut sich, die Ergebnisse seiner Goldgewinnung und vorläufigen metallurgischen Tests bekannt zu geben. Diesewurden bei 32 Proben durchgeführt, welche im Rahmen von Probeentnahmen aus den handwerklichen Abbaustätten beim Projekt Tembo im Goldfeld Lake Victoria in Tansania entnommen worden waren. Die Proben wurden bei SGS South Africa Pty Ltd zur Analyse eingereicht. Die Testarbeiten weisen darauf hin, dass die Schwerkraftgewinnung und die direkte Cyanidation einer oberflächennahen Goldmineralisierung beim Projekt Tembo voraussichtlich eine Goldgewinnungsrate im Bereich von 90 bis 95 % ergeben werden.

32 handwerkliche Schächte und Anlagen wurdeninnerhalbder fürdas Jahr 2012 vorgesehenenBohrgebiete betreten. Auf der gesamten Mächtigkeit einer jeden Anlagenwand wurde in sicheren und zugänglichen handwerklichen Schächten eine 20-Kilogramm-Probe entnommen. Es wurden keine Kartierungen oder geologische Grenzen angewendet, weshalb der geologische Kontext nicht definiert wurde. Fotos, die von den Wänden gemacht wurden, weisen im Allgemeinen auf zwei bis vier Meter mächtige Scherstrukturen hin, die rauchgraue bis schwarze Quarzerzgänge beherbergen.

Die Analyse umfasste Folgendes:

  • Bei jeder Probe wurden Gold- und Schwefelanalysen durchgeführt. Anhand der Goldergebnisse wurden die Proben in drei Mischproben unterteilt: niedriggradig: 0 bis 3 g/t Gold; mittelgradig: 3 bis 6 g/t Gold; hochgradig: 6 bis 60 g/t Gold.
  • Testarbeiten zur Ermittlung der Eignung des mineralisierten Materials für eine Schwerkraftgewinnung
  • Gehaltsanalyse zur Ermittlung der Goldverteilung in der Größenklasse
  • Heavy Liquid Separation („HLS“) zur Ermittlung der Menge an freiem Gold oder Gold, das für eine Schwerkraftgewinnung geeignet wäre
  • Chemische Analysen zur Ermittlung der Zusammensetzungen des Erzes und metallurgischer Testprodukte
  • Allgemeine mineralogische Beschreibung des Erzes mittels XRD und QEMSCAN
  • Identifizierung und Quantifizierung von Goldmineralien, einschließlich nativen Goldes, Goldtellurid usw. im Schwerkraftkonzentrat
  • Freilegung und mineralische Analyse von bestimmten Goldkörnern im Schwerkraftkonzentrat
  • Analyse der Größenverteilung von Goldkörnern im Schwerkraftkonzentrat
  • Testarbeiten zur Ermittlung der Goldgewinnungsrate mittels direkter Cyanidation
  • Diagnostische Laugungstests von Schwerkraftresten zur Ermittlung der Goldgewinnung in Schwerkraftresten

Die Durchschnittsgehalte der drei Gemische – niedriggradig, mittelgradig und hochgradig – beliefen sich auf 1,83 g/t, 6,22 g/tbzw. 18,26 g/t Gold und 0,7g/t, 1,5 g/t bzw. 1,8 g/t Silber.
Die Ergebnisse der Studie lauten wie folgt:

Niedriggradiges Gemisch

Die Freisetzungs- und Verbindungseigenschaften weisen darauf hin, dass etwa 93 % des Goldes freigesetzt wurde und dass das Gold in diesem Gemisch im Grunde für eine Schwerkraftgewinnung geeignet ist. Die Freilegungs- und Mineralverbindungseigenschaften der Goldkörner im Schwerkraftkonzentrat weisen darauf hin, dass das niedriggradige Gemisch für eine Cyanidation geeignet ist, da die Körner zu etwa 99 % frei liegen. In einem Intensive Leach Reactor wäre eine entsprechende Verweildauer erforderlich, um sicherzustellen, dass größere Goldkörner gelaugt werden.

Mittelgradiges Gemisch

Das Gemisch weist mäßige Freisetzungseigenschaften auf, und die Analyse der Goldkorngröße weist darauf hin, dass etwa 80 % der Goldkörner kleiner als 30 µm sind. Die Freisetzung- und Mineralverbindungseigenschaften weisen darauf hin, dass etwa 85 % freigesetzt und etwa 15 % in Silicat- und Sulfidpartikeln eingeschlossen ist. Die Freilegungs- und Verbindungseigenschaften der Goldkörner im Schwerkraftkonzentrat weisen darauf hin, dass das Gemisch für eine Cyanidation geeignet ist, da die Körner zu etwa 99 % frei liegen. Die Cyanidation würde aufgrund der Feinheit der Goldkörner keine lange Verweildauer erfordern.

Hochgradiges Gemisch

Die Freisetzungs- und Mineralverbindungseigenschaften ergaben, dass die Goldkörner in hohem Maße (zu etwa 91 %) freigesetzt sind. Das Gemisch ist teilweise für eine Schwerkraftgewinnung geeignet. Die Freilegungs- und Verbindungsbeschreibung weist darauf hin, dass das hochgradige Gemisch zu 99,7 % freigelegte Goldkörner beinhaltet, was auf die Effizienz der Cyanidation schließen lässt. Manche grobkörnige Goldpartikel erfordern jedoch eine längere Verweildauer, um eine vollständige Laugung zu erzielen.

Zusammenfassung

Gold ist in allen drei Gemischen gut freigesetzt und freigelegt. Eine Schwerkraftgewinnung und eine direkte Cyanidation würden eine effiziente Goldgewinnungsmethode darstellen, es könnte jedoch eine höhere Verweildauer erforderlich sein, um die grobkörnigen Goldpartikel vollständig zu laugen. Die Schwerkraftgewinnung ist im Grunde effizient und sollte zur Gewinnung von grobkörnigen Goldpartikeln verwendet werden, die für diese Technologie geeignet sind. Darauf würde eine direkte Cyanidation der Schwerkraftreste mit kürzerer Verweildauer folgen.

Diagnostische Laugungs- und direkte Cyanidationstests wurden bei Schwerkraftseparationsresten durchgeführt, um die Goldlaugungseigenschaften zu ermitteln. Die Ergebnisse lieferten die erwartete CIL-Gewinnungsrate von 86,13 %, 93,37 % und 96,64 % für die niedrig-, mittel- bzw. hochgradigen Gemische. Die Tests weisen auf 1,21 %, 2,21 % und 0,13 % refraktäres Gold in den drei Gemischen hin.

Die direkte Cyanidation der Proben weist auf eine hohe Goldgewinnungsrate bei mittel- und hochgradigen Gemischen hin (94,7 bzw. 98,9 %), während die niedriggradigen Gemische eine Laugungsgewinnungsrate von 87,3 % aufweisen. Diese niedrige Goldgewinnungsrate ist vermutlich auf in Silicatmineralien eingeschlossenes Gold zurückzuführen.

David Scott, President und CEO von Tembo Gold, sagte: „Diese vorläufige Goldgewinnungsanalyse und die Ergebnisse der metallurgischen Reaktion von oberflächennahen Goldmineralisierungen, die von handwerklichen Bergleuten abgebaut werden, weisen darauf hin, dass die Schwerkraftgewinnung und die direkte Cyanidation von oberflächennahen Goldmineralisierungen beim Projekt Tembo hohe Gewinnungsraten ergeben werden. Tembo wird weiterhin handwerklich abgebautes Erz erproben und bei entdeckten Mineralisierungen vor Ort Goldgewinnungstests durchführen, sobald im Rahmen der aktuellen Bohrprogramme ausreichende Goldabschnitte identifiziert wurden.“

David Scott von Tembo Gold ist die „qualifizierte Person“, die die Erstellung der Informationen beaufsichtigt hat, die die Grundlage dieser Veröffentlichung darstellen. Er hat den Inhalt dieser Pressemitteilung geprüft und genehmigt. Beim Projekt Tembo wurden bis dato noch keine Mineralressourcen geschätzt.

Über Tembo Gold Corp.
Tembo Gold (TSX VENTURE: TEM) ist ein börsennotiertes kanadisches Mineralexplorationsunternehmen, dessen Hauptaugenmerk auf die Exploration und Erschließung von Goldprojekten in Tansania und anderen afrikanischen Ländern gerichtet ist. Das Unternehmen besitzt zurzeit eine 100%-Beteiligung am Goldprojekt Tembo, das sich neben African Barricks Mine Bulyanhulu (20 Mio. Unzen) im produktiven Grünsteingürtel Lake Victoria in Tansania befindet. Das Unternehmen wird von einem äußerst erfahrenen Team mit umfassender Erfahrung bei der Erschließung, der Finanzierung und dem Betrieb von Bergbauprojekten in Afrika geleitet. Das Unternehmen hat beim unternehmenseigenen Goldprojekt Tembo ein 90.000 Meter umfassendes Bohrprogramm aufgenommen.

Für das Board von Tembo,
David Scott, President & CEO

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Phone: 416.619.9010
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